Aktuelles

Vernetzungsinitiative "IPTalk"

Am 28. Oktober 2020 um 17:30 Uhr beginnt der erste digitale IPTalk mit dem Thema

„IPT bei Arbeitsstress“

Einwählen können sich alle interessierten DGIPT-Mitglieder ohne vorherige Anmeldung (Einwahldaten wurden an alle Mitglieder per Email versandt).

Das Meeting zum Arbeitsstress wird von Elisabeth Schramm moderiert.

Diese Treffen sollen der Vernetzung der DGIPT-Mitglieder dienen und können genutzt werden:

  1. zum Erfahrungsaustausch (z.B. "Was sind die typischen Erfahrungen mit Gruppen oder in Einzeltherapie im Problembereich Arbeitsstress?")
  2. für Fragen bezüglich der IPT
  3. zur Weiterentwicklung des Themas Arbeitsstress
  4. zur Peer-Supervision
  5. zum Kreieren von Ideen und Projekten
  6. zur Bekanntgabe neuer Informationen zum Thema Arbeitsstress
  7. und für anderes…

Weitere Termine sind:

IPT Late Life bei Depression im Alter: 02. Dezember 2020

Moderation: Matthias Habich & Petra Dykierek

IPT-A bei Jugendlichen: 19. Januar 2021

Moderation: Anne von Lucadou

IPT bei Einsamkeit: Mitte Februar

Moderation: Ute Nowotny-Behrens & Susan Mehraein

IPT stationär: 10. März 2021

Moderation: Nicola Thiel & Nadine Zehender

 

Gerne können Vorschläge für weitere IPTalk-Themen eingebracht werden!

Wir freuen uns sehr, wenn möglichst viele IPTler teilnehmen!

 

Das Coronavirus und das emotionale Wohlbefinden

Die COVID-19-Pandemie stellt für die Weltbevölkerung eine ernsthafte Gesundheitsbedrohung dar. Als Reaktion darauf setzen die Regierungen eine Reihe neuer Richtlinien um, darunter Selbstquarantäne, Selbstisolation und soziale Distanzierung. Diese neue Sozialpolitik ist zwar medizinisch notwendig um die Ausbreitung zu begrenzen, kann jedoch viele der stabilisierenden Faktoren in unserem Leben beeinträchtigen, die die psychische Gesundheit unterstützen. Hierauf geht der englischsprachige Artikel von Brooks et al. (2020) im Journal "The Lancet" ein: Psychologische Auswirkungen von Quarantänemaßnahmen

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen warnt davor, dass besonders Personen mit psychischen Vorerkrankungen jetzt außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind. Besonders schlimm ist die Situation, wenn der Aufenthalt in einer Tagesklinik, Reha-Einrichtung, Werkstatt oder Wohngruppe abgebrochen werden muss oder durch die Ausgangssperre tägliche Routinen nicht mehr eingehalten werden können: https://www.bapk.de/presse/aktuelles.html

Eines der wichtigsten Systeme die zum täglichen Wohlbefinden beitragen ist die innere biologische Uhr. Diese inneren Uhren synchronisieren unseren Körper und unser Verhalten mit dem 24-Stunden-Zyklus von Hell und Dunkel. Vorhersehbare Tagespläne und regelmäßige Routinen tragen dazu bei, dass die innere Uhr reibungslos läuft. Wenn unsere inneren Uhren reibungslos laufen, fühlen wir uns besser. Untersuchungen zeigen, dass gestörte innere Uhren mit verschiedenen körperlichen und geistigen Erkrankungen verbunden sind, darunter Depressionen, Diabetes, Fettleibigkeit und Krebs.

Mehr dazu unter https://interpersonalpsychotherapy.org/

Angesichts großer Umwälzungen in unserem Leben – wie sie durch die COVID 19-Pandemie verursacht wurden – haben unsere inneren Uhren viel größere Schwierigkeiten, regelmäßige biologische Rhythmen wiederherzustellen.

Ohne die normalen sozialen Routinen von Arbeit, Kinderbetreuung und Geselligkeit kann das biologische Uhrensystem verwirrt oder aus dem Takt gebracht werden. Infolgedessen können negative körperliche Symptome auftreten. Länger andauernde Quarantäne kann zu Angstzuständen, gefolgt von Schlafproblemen, somatoformen Symptomen, depressiven Symptomen und anderen emotionalen Zuständen wie Einsamkeit, Müdigkeit und Unruhe führen. Auch körperliche Beschwerden wie Herzklopfen, Atemnot oder Engegefühl in der Brust können Ausdruck des emotionalen Stresses sein.

Die Forschung deutet darauf hin, dass Menschen mit depressiven oder bipolaren Störungen eine besonders empfindliche Körperuhr haben. Die innere Uhr der Betroffenen neigt eher dazu, den Überblick über die Zeit zu verlieren, wenn die üblichen Routinen gestört sind, als bei nicht betroffenen Personen. Eine gestörte innere Uhr kann zu einer Verschlechterung der Stimmungslage oder zu Stimmungsschwankungen führen.

In Zeiten von Stress kann es besonders wichtig sein, auf Routinen zu achten, um die eigene innere Uhr im Takt und die Stimmung stabil zu halten. Auch der Aufbau, die Pflege oder Verbesserung unterstützender sozialer Beziehungen – der sich die Interpersonelle Psychotherapie seit ihrer Entwicklung verpflichtet hat  – tragen maßgeblich zum Wohlbefinden bei. Denn wir wissen inzwischen: Einsamkeit kann krank machen

Gute zwischenmenschliche Beziehungen tragen dagegen langfristig zum menschlichen Glücksempfinden bei, wie eine Harvard-Langzeitstudie herausfand: https://ideapod.com/75-year-harvard-study-revealed-one-important-factor-human-happiness

Enge Beziehungen und sozialer Zusammenhalt sind sogar die wichtigsten Prädiktoren für ein langes Leben. Darüber spricht Susan Pinker in einem TED-Talk auf Youtube: Auf YouTube ansehen

Umso wichtiger scheint es, gerade jetzt, auch in der Psychotherapie, soziale Kontakte zu thematisieren. Und Patienten zu helfen, gute Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.

Dabei sehen sich Depressions-Patienten besonders in der aktuellen Coronavirus-Krise einer besonders schwierigen Situation ausgesetzt, denn alles Negative wird als vergrößert wahrgenommen und ins Zentrum gerückt.

Die Deutsche Depressionshilfe hat darum einen Leitfaden zusammengestellt, wie Betroffene selbst gegensteuern können: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona

Im Folgenden finden (nicht nur) IPT-Therapeut*Innen eine Reihe von hilfreichen Dokumenten für ihre Patienten zum Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Tipps zum Umgang mit Quarantäne von Frank Jacobi

Tagesstrukturplan Interpersonal Social Rhythms Therapy (IPSRT)

Englischsprachiger Beitrag der ISBD zu Sozialen Rhythmen

 

 

Initiative zur Vernetzung bei IPT Spezialgebieten

Wir wollen unseren Mitglieder die Möglichkeit geben, sich bezüglich einzelner IPT-Spezialgebiete zu vernetzen. Im Folgenden finden Sie die Ansprechpartner*Innen für die jeweiligen Bereiche:

IPT für ältere Menschen, IPT-Late Life (Ansprechpartner: Matthias Habich, Klinikum Ingolstadt; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Petra Dykierek, Uniklinik Freiburg; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

IPT für Jugendliche, IPT-A (Ansprechpartnerin: Anne von Lucadou, Uniklinik Freiburg; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

IPT bei Arbeitsstress, A-IPT (Ansprechpartnerin: Elisabeth Schramm, Uniklinik Freiburg; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

IPT bei Einsamkeit (Ansprechpartnerin: Ute Nowotny-Behrens, Uniklinik Freiburg; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

John Markowitz (IPT bei PTSD): Online-Workshop bei MVV

Wir freuen uns, Ihnen den Online-Workshop

„IPT bei Posttraumatischen Belastungsstörungen“ am 06.11.2020 (14:00-18:00 Uhr)

von John Markowitz ankündigen zu dürfen.

John Markowitz

John Markowitz ist Professor an der Columbia University in New York und hat die Interpersonelle Psychotherapie noch direkt von Klerman & Weissman gelernt.

Prof. Markowitz hat die IPT bei PTBS entwickelt (Manual: Oxford Press, 2017) und in einer umfassenden Studie mit Expositionstherapie verglichen. Die IPT stellt eine Alternative für traumatisierte PatientInnen dar, die Exposition ablehnen oder nicht darauf ansprechen.

Diese modifizierte Form der IPT fokussiert auf zwei Problembereiche, die speziell  PTBS-PatientInnen betrifft: „Interpersonelle Schwierigkeiten/Konflikte und Affektdysregulation“.

Denn das Trauma beeinträchtigt das Gefühl, in zwischenmenschlichen Beziehungen Sicherheit zu erleben, führt zu Rückzug und behindert die Betroffenen dabei, soziale Unterstützung zu nutzen, um das traumatische Ereignis zu prozessieren.

Abstract IPT for PTSD

Die Veranstaltung findet an der Uniklinik Freiburg, Psychiatrie und Psychotherapie statt und ist für DGIPT Mitglieder kostenfrei. Der Workshop wird in leicht verständlichen Englisch und mit Übersetzungshilfen gehalten. Um eine vorherige Anmeldung wird gebeten (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Einladung Mitgliederversammlung 2020

 

Termin für die nächste Mitgliederversammlung

Die nächste Mitgliederversammlung der DGIPT findet am 09. und 10. Oktober 2020 in Freiburg statt. Es wird wie immer ein spannendes Programm geben - weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.

 

Kostenfreie 3-tägige Schulung in IPT

Der BVDN bietet jungen AssistenzärztInnen aus Baden-Württemberg, die beitragsfrei dem BVDN beitreten, eine kostenfreie 3-tägige Schulung in IPT durch einen Kurs ihrer Wahl.

Kursangebote für 2020:

12.-14. März 2020 in Freiburg
16. Mai, 20. Juni, 26. September 2020 in Lörrach (3 Termine)
15.- 17.Oktober 2020 in Freiburg

Anmeldung bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Familiencoach Depression

Der Familiencoach Depression ist online! Er wurde federführend von Frau Professor Dr. Schramm von
der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg auf Basis von Interventionen aus der IPT entwickelt. Dabei wurde sie von weiteren renommierten, auf unterschiedlichen Gebieten der Depressionsbehandlung tätigen Experten unterstützt. Angehörige und depressiv Erkrankte haben das Projekt begleitet und den Coach getestet. Der AOK-Bundesverband hat den Familiencoach Depression initiiert und ermöglicht.

Das Online-Training richtet sich an Angehörige, Freunde und andere Bezugspersonen von Erwachsenen, die an einer unipolaren Depression erkrankt sind. Sie finden das Training unter: https://depression.aok.de

 

IPT-Curriculum 2020

Wer sich in IPT zertifizieren lassen möchte, kann an der Freiburger Akademie für wissenschaftliche Psychotherapie (FAwP) Kurse buchen. Die FAwP führt die Fort-und Weiterbildungsangebote der FFAP fort. Das bewährte Format besticht durch eine Kombination aus Theorie und Praxis, aus Fallbeispielen und Demonstrationen. So können Kursteilnehmer die IPT (bzw. deren Modifikationen) direkt danach anwenden.

Kurs- und Veranstaltungsübersicht der FAwP für 2020

Das Fortbildungsprogramm 2020 können Sie unter unten stehendem Link „FAwP Programm 2020" herunterladen.

FAwP Programm 2020, PDF, 420 KB

Über die FAwP-Homepage können Sie sich für die Kurse 2020 registrieren:

http://www.fawp.eu

 

Mitgliederversammlung der DGIPT 2019

Am 15.11.2019 fand in Freiburg die dritte Mitgliedervollversammlung statt.

Zu diesem Anlass wurde ein praxisorientierter Workshop mit der renommierten ACT-Trainerin Marianne Lüking zu dem spannenden Thema „IPT meets ACT – Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Ergänzungen“ angeboten. 

Zusätzlich erfolgte auf der Mitgliederversammlung der DGIPT die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern ganz herzlich fürs Teilnehmen und Mitdiskutieren!

Anne von Lucadou, Ute Nowotny-Behrens, Susan Mehraein, Elisabeth Schramm und Petra Dykierek

(Nicht auf dem Foto: Isaac Bermejo, Elisa Scheller und Michael Lux)

DGIPT Vorstand

100stes DGIPT Mitglied100. Mitglied der DGIPT:

Anlässlich der Mitglieder-Vollversammlung erhielt das 100. DGIPT-Mitglied ein Gratis-Exemplar des neu aufgelegten Behandlungsmanuals zur IPT von Elisabeth Schramm und Kolleg*Innen.

Die M.Sc. Psychologin Nadine Zehender ist der DGIPT im Sommer 2019 beigetreten.

 

21.05.2019

Erhältlich ab 22. Juni 2019: Neuauflage des Behandlungsmanuals zur IPT

Manual IPTElisabeth Schramm (Hrsg.)
Interpersonelle Psychotherapie

Mit dem Original-Therapiemanual von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron

  • Neu in der 4. Auflage: Aktuelle Studien, Optimierung durch übersichtliche Merkkästen
    und Zusammenfassungen
  • Expertise: Das Autorenteam leitet international zahlreiche IPT-Kurse und Workshops
  • Anerkannt: Zulassung für die Facharztweiterbildung und die Ausbildung zum Psychologischen
    Psychotherapeuten

Das Autorenteam um Elisabeth Schramm stellt mit diesem einzigen deutschsprachigen Manual allen Therapeutinnen und Therapeuten ein exzellentes Arbeitsmittel zur Verfügung: Erlernen Sie Schritt für Schritt ein bewährtes Verfahren oder vertiefen Sie Ihre Kenntnisse, um die im Rahmen der IPT erwünschte Expertenrolle einzunehmen.

 

09.06.2019

IPT im Bundestag erwähnt

Wir möchten gerne auf einen Beitrag auf Youtube aufmerksam machen, in dem Prof. Rief im Bundestag explizit die IPT als Beispiel erwähnt hat, was sich Deutschland im Bereich der psychotherapeutischen Versorgung „leistet“ (indem IPT nicht abrechnungsfähig ist außer über Selektivverträge und private Krankenversicherungen).

Der unten stehende Link verweist die IPT-relevante Stelle:

https://youtu.be/jFkcFd3FRMc?t=2125

 

02.05.2019

IPT meets ACT (Akzeptanz- und Commitment-Therapie)

Save the Date! Mitgliedervollversammlung der DGIPT

Am 15.11.2019 findet die nächste Mitgliederversammlung in Freiburg statt.

Zu diesem Anlass werden wir einen praxisorientierten Workshop mit der renommierten ACT-Trainerin Marianne Lüking zu dem spannenden Thema „IPT meets ACT – Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Ergänzungen“ anbieten. Das Programm steht hier zum Download bereit:

Flyer-DGIPT-MV-2019.pdf (203 KB)

 

 

07.11.2018

Schon jetzt vormerken! Internationale IPT-Konferenz 2019

Vom 8. - 9.11.2019 findet die 8. Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Interpersonelle Psychotherapie (ISIPT) in Budapest, Ungarn, statt.

Vom 6. - 7.11.2019 werden Pre-Conference-Workshops stattfinden.

Weitere Informationen unter https://www.interpersonalpsychotherapy.org/

 

05.11.2018

IPT-Curriculum 2019

Wer sich in IPT zertifizieren lassen möchte, kann ab Januar 2019 an der Freiburger Akademie für wissenschaftliche Psychotherapie (FAwP) Kurse buchen. Die FAwP führt die Fort-und Weiterbildungsangebote der FFAP fort. Das bewährte Format besticht durch eine Kombination aus Theorie und Praxis, aus Fallbeispielen und Demonstrationen. So können Kursteilnehmer die IPT (bzw. deren Modifikationen) direkt danach anwenden.

Das Fortbildungsprogramm 2019 können Sie unter unten stehendem Link „FAwP Programm 2019" herunterladen.

FAwP Programm 2019, PDF, 420 KB

Über die FAwP-Homepage können Sie sich für die Kurse 2019 registrieren:

http://www.fawp.eu

 

23.10.2018

TED-Talk über das Geheimnis eines langen und gesunden Lebens

Susan Pinker fand heraus, dass der wichtigste Prädiktor für ein langes Leben enge Beziehungen sind. Sprich, Menschen zu haben, auf die man zurückgreifen kann, wenn man Hilfe braucht. Menschen zu haben, mit denen man reden kann, wenn man eine existenzielle Krise durchmacht.

Der zweitwichtigste Faktor sei laut Pinker die soziale Integration. Also wie viel jemand den Tag über mit Menschen interagiert, spricht, Körperkontakt hat.

Um tiefer in diese faszinierende Forschung einzutauchen, empfehlen wir Ihnen folgendes Video von Susan Pinker.

Auf YouTube ansehen

 

05.10.2018

Mitgliedervollversammlung mit Mini-Workshops: Interpersonelle Psychotherapie 2.0 - Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

DGIPT Mitgliedervollversammlung

Am Freitag, 5. Oktober 2018, von 9.30 bis 17.45 Uhr fand die zweite Mitgliedervollversammlung der DGIPT statt

Das Ziel der DGIPT, eine bessere Methodenkenntnis und Vernetzung der Mitglieder untereinander zu ermöglichen, bekam bei der Mitgliederversammlung in Freiburg wieder neue Impulse.

Mit regem Interesse verfolgten 30 Teilnehmer die neuen Entwicklungen des 2015 gegründeten Vereins und in der IPT. Bei Demonstrationen und Kleingruppenübungen wurden IPT-Strategien praxisbezogen vertieft, die in der Anwendung teilweise Fragen aufwerfen. Die Präsentationen zu den Themen

Beziehungsanalyse und neue Erkenntnisse zum Bindungsstil

Vom Fallkonzept zum Behandlungsvertrag: Gelungene Zielvereinbarungen

Kommunikationsanalyse mit sozialen Medien

Emotionen spüren: Wie aktualisiere ich Gefühle?

„Ich will mein altes Leben zurück“: Wertearbeit in der IPT

stehen im Member-Bereich (Login über den Menüpunkt VEREIN / Login Interner Bereich) zum Download bereits.

Nach einem gemeinsamen Adhärenzrating einer IPT-Sitzung wurde über die Optimierung von Adhärenzskalen und weitere Ideen zur Sicherstellung der Treatment Fidelity von IPT diskutiert.

 Vorstand DGIPT

Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern herzlich für ihre Zeit und ihre Anregungen!

Ute Nowotny-Behrens, Anne von Lucadou, Elisabeth Schramm, Susan Mehraein, Isaac Bermejo und Petra Dykierek.    (Nicht auf dem Foto: Elisa Scheller und Michael Lux)

 

04.10.2018

Achtung Änderungen! ISIPT-Konferenz 2019 in Budapest

Die 8. Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Interpersonelle Psychotherapie (ISIPT), wird im Herbst 2019 in Budapest, Ungarn stattfinden. Termine, Details und Aufrufe zu Einreichungen werden in Kürze bekannt gegeben.

 

22.09.2018

IPT-Kompaktkurs 20.-22.09.2018

In 24 Unterrichtseinheiten wurden den Teilnehmern des IPT-Workshops in den Räumen der Uniklinik Freiburg Grundlagen, Anwendung und Umgang mit schwierigen Therapiesituationen in der IPT vermittelt. Die Dozentinnen waren Anne von Lucadou, Andrea Neff, Ute Nowotny-Behrens und Elisabeth Schramm. Wir freuen uns über das rege Interesse und wünschen allen Teilnehmern gute Erfahrungen bei der praktischen Anwendung der IPT!

 

28.05.2018

Workshop zu IPT bei Jugendlichen

Vom 26.-28.04.2018 fand der Workshop "Interpersonelle Psychotherapie bei depressiven Adoleszenten" (IPT-A) an der Freiburger Fortbildungsakademie für Psychotherapie (FFAP) statt. Dort vermittelten Anne von Lucadou und Elisa Scheller einer Gruppe von Psychotherapeuten und Ärzten die Grundlagen und die konkrete Anwendung der IPT-A. Zusätzlich berichtete eine ehemalige Patientin aus ihrer Sicht über den Therapieverlauf, über Hilfreiches und Schwieriges in der IPT-A. Wir wünschen den Teilnehmern viel Freude bei der praktischen Umsetzung!

 

05.04.2018

Vorstandssitzung der DGIPT am 04.04.2018

Der Vorstand traf sich am 4.April. Inhaltlich ging es vor allem um die konkrete Planung und Vorbereitung der Mitgliedervollversammlung am 05.10.2018. Zwischen 9.30 Uhr und 16.15 Uhr erwarten Sie neben der Mitgliedervollversammlung und einem "Come together" für IPT-Trainer und Supervisoren spannende und innovative Kurzworkshops.

Unter Durchführung der Vorstandsmitglieder der DGIPT gibt es Lehrreiches zu den Themen Beziehungsanalyse und Bindungsstil, Fallkonzeptualisierung, Emotionsaktualisierung, Kommunikationsanalysen im Internetzeitalter und zu Wertearbeit bei Rollenwechsel und Arbeitsstress.

Demnächst erscheinen an dieser Stelle das gesamte Programm und die Anmeldeformalitäten. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin schon einmal vormerken.

 

 

25.03.2018

Klinikinterner Workshop

Am 23.03. und 24.03.2018 hat Elisa Scheller am Klinikum Ingolstadt einem 20-köpfigen Team aus Pflegekräften, Psychologen und Ärzten die Grundlagen der IPT vermittelt. Wir wünschen viel Freude bei der praktischen Umsetzung!

 

16.03.2018

Artikel über IPT bei Affektiven Störungen Erwachsener und Jugendlicher

In der Fachzeitschrift für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik "PSYCH up2date" erschien im Januar 2018 ein Artikel zur IPT / IPT-A von Anne von Lucadou und Elisabeth Schramm.

Cover PSYCH up2date

Im Artikel werden die Grundlagen, Vorgehensweisen und die Modifikationen speziell zur Behandlung depressiver Jugendlicher vorgestellt. Ein ausführliches Fallbeispiel veranschaulicht die konkrete Umsetzung. Bestellbar ist die Zeitschrift unter folgendem Link:

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0043-106080

 

05.03.2018:

HARVARD-Studie bestätigt Relevanz interpersoneller Beziehungen:

Bei einer Langzeituntersuchung stellte sich heraus, dass es Menschen langfristig glücklich macht, in ein Beziehungsnetzwerk eingebettet zu sein - und nicht in erster Linie Geld oder Erfolg zu haben.

Umso wichtiger scheint es, auch in der Psychotherapie soziale Kontakte zu thematisieren. Und Patienten zu helfen, gute Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Diesem Ziel hat sich die Interpersonelle Psychotherapie seit ihrer Entwicklung verpflichtet. Hier der Link zum Artikel:

https://ideapod.com/75-year-harvard-study-revealed-one-important-factor-human-happiness

 

01.03.2018

Vorstandssitzung der DGIPT am 28.02.2018

Gerne möchten wir Sie künftig über unsere regelmäßig stattfindenden Sitzungen und deren Inhalte informieren. Die in dieser Sitzung beschlossenen Themen waren:

1) Vervollständigung der Kriterien für den Status eines IPT-Supervisors

(einsehbar unter dem Menüpunkt "Zertifizierung")

2) Planung und Vorbereitung der Mitgliedervollversammlung am 05.10.2018.

Die nächste Vorstandssitzung findet am 04.04.2018 statt.

 

20.02.2018

Einsamkeits-Epidemie und gesundheitlicher Kontext

"Unterstützende Beziehungen sind heilsam – Einsamkeit kann krank machen." Diese Erkenntnis, auf deren Grundlage der IPT-Ansatz basiert, hat sich inzwischen auch in der medialen Berichterstattung durchgesetzt. Inwieweit auch Menschen zwischen 20 und 30 betroffen sind, und was die sozialen Netzwerke damit zu tun haben, wird im Folgenden Artikel von „ZEIT Campus“ diskutiert: Einsamkeit und Social Media

 

20.10.2017

Neue Facebook-Seite

Ab sofort ist die Deutsche Gesellschaft für Interpersonelle Psychotherapie (DGIPT) auch mit einer eigenen Facebook-Seite online. Wir freuen uns auf Ihren Besuch unter http://www.facebook.com/DGIPT

 

14.10.2017

Neu gewählt: Vorstand, erweiterter Vorstand, wissenschaftlicher Beirat

Am 14.10.2017 erfolgte auf der Mitgliederversammlung der DGIPT die Neuwahl von Vorstand, erweitertem Vorstand und wissenschaftlichem Beirat. Für die nächsten 2 Jahre wurden gewählt (auf dem Foto von links nach rechts):

Vorstand der DGIPT

Dr. phil. Dipl. Psych. Elisa Scheller, Dipl. Psych. Anne von Lucadou, Dr. med. Ute Nowotny-Behrens, Dr. med. Susan Mehraein, Dr. med. Eckhart Dannegger, Prof. Dr. phil. Elisabeth Schramm, Prof. Dr. med. Mathias Berger, Dr. phil. Dipl. Psych. Petra Dykierek, Michael H. Lux, Dr. phil. Dipl. psych. Isaac Bermejo

 

24.09.2017

Interpersonelles Integratives Modellprojekt für Geflüchtete mit psychischen Störungen

Eine Vorstellung des Projekts mit ersten Ergebnissen zu "Feasability" und Outcome von Eva-Lotta Brakemeier et. al. (Artikel als PDF)

 

05.05.2017

Wir gratulieren

dem 1. Vorstand Frau Professor Schramm zur Wahl in das Executive Committee der International Society of IPT (ISIPT). Damit wird die DGIPT mit Frau Schramm ab Juni 2017 in der ISIPT noch prominenter als zuvor vertreten sein wird.

Buchkapitel zum Update der IPT

Im Folgenden zum download als PDF-Datei das aktuelle Buchkapitel: 'Interpersonelle Psychotherapie 2.0 - Wo stehen wir, wo wollen wir hin?'

 

19.04.2016:

Offener Brief

Die ISIPT hat gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen (z.B. der APA) einen offenen Brief an das Komitee zur Findung eines neuen Direktors für das National Institute of Mental Health (NIMH) gerichtet, mit der Aufforderung die zentrale Rolle psychosozialer, kultureller und Verhaltensforschung zu berücksichtigen. Gerade die Rolle der Psychotherapie ist in den letzten Jahren beim NIMH zunehmend in den Hintergrund getreten. Mehr lesen (pdf) ...

 

Neue Metaanalyse zur Wirksamkeit der IPT:

In der aktuellen Ausgabe des American Journal of Psychotherapie wurde eine sehr umfangreiche Metaanalyse mit vielversprechenden Ergebnissen über die Wirksamkeit von Interpersoneller Psychotherapie veröffentlich. Mehr ...

 

Interpersonelle Psychotherapie bei arbeitsstressbedingten depressiven Erkrankungen: 5. Fokus „Arbeitsstress und Burnout“

Eine zunehmende Anzahl von depressiven Patienten klagt über einen Zusammenhang ihrer depressiven Symptomatik mit massivem Arbeitsstress und Burnout-Erleben. Ein von der Arbeitsgruppe um Schramm (Freiburg) neu konzeptualisierte 5. IPT-Fokus „Arbeitsstress“ bezieht sich direkt auf Veränderungen und/oder Konflikte im Arbeitsbereich. 
Mehr lesen (PDF)…. 

 

Artikel über IPT in: Neuro Transmitter Ausgabe 2016/3:


Die IPT der Depression als störungsorientierter Ansatz: Interpersonelle Psychotherapie - Die interpersonelle Psychotherapie — kurz IPT — ist eine psychologische Depressionstherapie, die direkt an den belastenden interpersonellen Lebensbezügen des Betroffenen ansetzt. Dabei liegt der Behandlungsfokus auf dem zwischenmenschlichen Kontext, in dem sich die depressive Episode entwickelt hat…..
Lesen Sie online Teil 1 und Teil 2 des Artikels

 

Workshop mit Prof. Laura Mufson (USA)

Mitgliederversammlung am 15.07.2016 ab 14 Uhr an der Freiburger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit einem Eröffnungsvortrag der renommierten Wissenschaftlerin Prof. Laura Mufson von der Columbia University, New York zum derzeitigen Stand der IPT. Mehr...

Workshop zur IPT für Adoleszente (IPT-A) am 14./15.07.16 (Prof. Mufson)
Deutschsprachige Einführung am 13.07.16 (Anne von Lucadou). Mehr....