Satzung

Satzung der Deutschen Gesellschaft für Interpersonelle Psychotherapie (DGIPT)

§ 1 Name und Sitz

§ 2 Vereinszweck

§ 3 Gemeinnützigkeit

§ 4 Mitgliedschaft

§ 5 Organe des Vereins

§ 6 Der Vorstand

§ 7 Beirat

§ 8 Mitgliederversammlung

§ 9 Mitgliedsbeiträge

§ 10 Geschäftsjahr

§ 11 Auflösung, des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

 

§1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen: „Deutsche Gesellschaft für Interpersonelle Psychotherapie (DGIPT)“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V.“.

(2) Sitz des Vereins ist Freiburg i. Br.

 

§ 2 Vereinszweck

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens.

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

1. die Verbreitung, Anwendung, Entwicklung, Erforschung, Evaluation und Qualitätssicherung des Therapiekonzeptes der Interpersonellen

Psychotherapie (IPT) als einer evidenzbasierten Form der Psychotherapie für Depression.

2. Fort- und Weiterbildung in IPT für Angehörige von Gesundheitsberufen.

3. Informations- und Erfahrungsaustausch aller an dem Bereich der IPT

Interessierten, insbesondere auch der Patienten und deren Angehörigen.

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§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im

Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der

Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Der Verein ist weder politisch noch konfessionell gebunden. Mittel des

Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die

Mitglieder dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus

Vereinsmitteln erhalten. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck

des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigt werden. Freie Rücklagen dürfen gebildet werden, soweit die

Vorschriften des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechtes dieses zulassen.

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§ 4 Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat ordentliche Mitglieder und fördernde Mitglieder.

(2) Ordentliche Mitglieder werden durch Zuwahl aufgenommen. Voraussetzung

für die Zuwahl ist, dass sie haupt- oder nebenberuflich im Bereich der

IPT tätig sind oder sich in sonstiger Weise aktiv an der Förderung des

Vereinszweckes beteiligen. Über die Zuwahl entscheidet der Vorstand, wenn

ein schriftlicher Aufnahmeantrag vorliegt.

(3) Fördernde Mitglieder sind alle Vereinsmitglieder (natürliche oder juristische

Personen), die nicht ordentliche Mitglieder sind. Ihnen steht die Teilnahme

an den Veranstaltungen des Vereins zu, soweit die vorhandenen personellen,

räumlichen und zeitlichen Kapazitäten ausreichen. Voraussetzung für die

Aufnahme als förderndes Mitglied ist die Unterstützung des Vereinszwecks

durch die Entrichtung eines jährlichen Mitgliedsbeitrages oder durch Sach- oder

Geldspenden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

(4) Die Mitgliedschaft endet

a. Mit dem Tode des Mitglieds;

b. durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand, die

jedoch nur zum Quartalsende unter Beachtung einer Kündigungsfrist von

3 Monaten zulässig ist;

c. bei ordentlichen Mitgliedern, wenn diese dreimal in Folge unentschuldigt an der

jährlichen Mitgliederversammlung nicht teilnehmen, wobei der Vorstand

nach schriftlichem Antrag über Ausnahmen entscheiden kann;

d. Mit Streichung aus der Mitgliederliste;

e. durch Ausschluss aus dem Verein.

(5) Der Ausschluss kann erfolgen, wenn sich ein Mitglied in erheblichem Maße

eines vereinsschädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat. Über den

Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einer Mehrheit von zwei Dritteln

seiner Mitglieder. Die Streichung aus der Mitgliederliste durch den Vorstand

kann erfolgen, wenn das Mitglied mit seinen Mitgliedsbeiträgen länger als

drei Monate im Verzug ist und trotz Mahnung an die letzt bekannte Anschrift

den Rückstand nicht innerhalb von zwei Wochen voll entrichtet. In der

Mahnung muss auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft

hingewiesen werden.

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§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a. der Vorstand,

b. der Beirat,

c. die Mitgliederversammlung.

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§ 6 Der Vorstand

I. Zusammensetzung des Vorstandes und Vertretung des Vereins

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus fünf Personen und zwar

a. dem Präsidenten (Vorsitzenden),

b. dem 1. Vizepräsidenten (1. Stellvertreter)

c. dem 2. Vizepräsidenten (2. Stellvertreter)

c. dem Schatzmeister

d. dem Schriftführer.

(2) Der Vorstand möge möglichst paritätisch durch die Berufsgruppe der Psychologen und Ärzte vertreten sein. Der Vorstand kann für weitere spezifische Aufgaben ein außerordentliches Mitglied in den Vorstand berufen.

(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich vertreten, darunter der Präsident oder einer der Vizepräsidenten.

II. Wahl des Vorstandes und Beschlussfähigkeit

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von

zwei Jahren gewählt. Er bleibt so lange im Amt, bis eine neue Wahl erfolgt.

Jede Vorstandsposition wird einzeln gewählt. Gewählt ist bei mehreren

Bewerbern auf ein Vorstandsamt der Kandidat mit den meisten Ja-

Stimmen; Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Auf Antrag kann die

Wahl als geheime Abstimmung durchgeführt werden.

Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, wählt der Vorstand

ein Ersatzmitglied aus den Reihen der ordentlichen Mitglieder, das bis zur

Neuwahl des Vorstands durch die Mitgliederversammlung im Amt bleibt.

(2) Der Vorstand trifft sich mindestens ein Mal jährlich zu einer persönlichen

Vorstandskonferenz (Anwesenheit in Person). Sonstige Vorstandskonferenzen

können als mediale Vorstandskonferenzen per Telefon, insbesondere auch

durch Diskussion und Abstimmung per Internet und Email erfolgen.

Der Vorstand ist bei persönlichen Vorstandskonferenzen beschlussfähig,

wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder persönlich anwesend sind und

zur persönlichen Vorstandskonferenz eine 14tägige Ladungsfrist

eingehalten wurde. Einladung ausschließlich per Email ist möglich.

Bei medialen Vorstandskonferenzen besteht Beschlussfähigkeit, wenn

allen Vorstandsmitgliedern die Möglichkeit zur Abstimmung gegeben

wurde, wobei hierzu eine Antwortfrist auf eine Email mit der Aufforderung

zur Stellungnahme und Stimmabgabe von 7 Tagen ausreichend ist.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse auf den Vorstandskonferenzen mit der

Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wobei Stimmenthaltungen nicht mitgezählt

werden. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten den Ausschlag. Vorstandskonferenzen können vom Präsidenten oder seinen Stellvertretern formlos und jederzeit auch ausschließlich per Email einberufen werden. Alle Vorstandsbeschlüsse

müssen schriftlich dokumentiert werden, hierzu ist eine Email an alle Vorstands-

mitglieder ausreichend.

III. Aufgaben des Vorstandes

(1) Dem Vorstand obliegen die Grundsatzentscheidungen des Vereins,

insbesondere

- Die Entscheidung über die Maßnahmen zur Realisierung des

Vereinszweckes und die Art und Weise ihrer Umsetzung,

- die Entscheidungen über die Beschaffung und Verwendung der

Vereinsmittel im Rahmen des gemeinnützigen Vereinszweckes,

- die Bildung von Arbeitsausschüssen,

- die Berufung des Vereinsbeirates,

(2) Der Vorstand bereitet die Mitgliederversammlungen vor, beschließt die

Tagesordnung und entscheidet über Ort und Zeit ihrer Einberufung.

(3) Im Übrigen führt der Vorstand die laufenden Geschäfte des Vereins, für

deren Erledigung er weitere Personen, im Bedarfsfalle auch Fachleute

beauftragen kann. Für die Erledigung buchhalterischer oder steuerlicher

Aufgaben sowie für die Erstellung des Kassenberichtes und des

Jahresabschlusses kann er einen Steuerberater, für notwendige

rechtliche Unterstützung einen Rechtsanwalt beauftragen.

IV. Aufwandsentschädigung und Sitzungsgelder

Die Vorstandsmitglieder erhalten eine Aufwandsentschädigung zur Abgeltung

ihrer im Zusammenhang mit der Vorstandstätigkeit entstehenden

notwendigen Auslagen sowie Sitzungsgelder im Rahmen der unter

Berücksichtigung der Gemeinnützigkeit steuerlich zulässigen Grenzen. Über

die Höhe der Sitzungsgelder entscheidet die Mitgliederversammlung.

V. Haftungsbegrenzung

Der Vorstand haftet dem Verein nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

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§ 7 Beirat

(1) Der Beirat besteht aus den vom Vorstand berufenen ordentlichen Mitgliedern

des Vereins. Er hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten und durch aktive

Mitarbeit in den vom Vorstand gegründeten Arbeitsausschüssen zu

unterstützen.

(2) Auch Vorstandsmitglieder können im Beirat vertreten sein, pro

Arbeitsausschuss jedoch nicht mehr als zwei. Daneben kann der Vorstand

weitere Beiratsmitglieder kooptieren, auch wenn diese nicht Mitglied des

Vereins sind. Als solche kommen z.B. auf dem Gebiet der IPT tätige

Wissenschaftler und/oder Therapeuten in Betracht, die nicht Mitglied des

Vereins sind.

(3) Die Mitglieder des Beirates erhalten eine Aufwandsentschädigung zur

Abgeltung ihrer im Zusammenhang mit der Beiratstätigkeit entstehenden

notwendigen Auslagen sowie Sitzungsgelder im Rahmen der unter

Berücksichtigung der Gemeinnützigkeit steuerlich zulässigen Grenzen. Über

die Höhe der Sitzungsgelder entscheidet die Mitgliederversammlung.

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§ 8 Mitgliederversammlung

I. Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich

vom Vorstand unter Einhaltung einer Ladungsfrist von drei Wochen

mittels einfachem Brief an die letztbekannte Anschrift der Mitglieder oder

per Email einzuberufen. Der Einladung ist die Tagesordnung beizufügen.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand auf den

begründeten Wunsch von mindestens einem Drittel der Mitglieder mit

einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Der Grund für die

außerordentliche Versammlung wird mit der Ladung als

Tagesordnungspunkt bekannt gegeben.

II. Tagesordnung

(1) Die Tagesordnung wird ebenso wie etwaige Beschlussvorlagen vom

Vorstand aufgestellt.

(2) Vorschläge auf Änderung der Satzung oder Auflösung des Vereins

müssen dem Einladungsschreiben mit vollem Wortlaut beigefügt werden.

(3) Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können berücksichtigt werden,

a. wenn sie dem Vorstand mindestens eine Woche vor Beginn der

Sitzung zugehen. In diesen Fällen informiert der Vorstand die übrigen

Vereinsmitglieder unverzüglich über die eingegangenen

Ergänzungsvorschläge, soweit möglich - per Email.

b. wenn sie bis zum Beginn der Mitgliederversammlung gestellt werden

und die Mehrheit der Vereinsmitglieder ihrer Aufnahme in die

Tagesordnung zustimmen.

III. Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a. Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr,

b. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstands und dessen

Entlastung,

c. Wahl des Vorstands,

d. Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages,

e. Festsetzung der Höhe der Sitzungsgelder für Vorstands- und

Beiratssitzungen,

f. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung.

IV. Leitung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder - bei dessen

Abwesenheit oder Verzicht auf die Versammlungsleitung - von einem

anderen Vorstandsmitglied geleitet.

V. Beschlussfassung

(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied Rederecht.

Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder.

(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens sieben

Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist eine neue

Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung ordnungsgemäß

einzuberufen, die dann in jedem Falle beschlussfähig ist. Auf die

Möglichkeit der Beschlussfähigkeit trotz möglicher, erneuter

Unterbesetzung sind die Vereinsmitglieder mit in der Ladung, die auch in

diesem Falle per Email erfolgen kann, hinzuweisen.

(3) Ein ordentliches Mitglied kann sich bei der Beschlussfassung durch ein

anderes ordentliches Mitglied, dessen Vertretungsbefugnis durch

schriftliche Vollmacht des vertretenen Mitgliedes nachzuweisen ist,

vertreten lassen. Jedes persönliche anwesende Mitglied kann bis zu drei

weitere Mitglieder vertreten.

(4) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse, wenn in der Satzung

nicht anders vorgesehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen

Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des die

Versammlung leitenden Vorstandsmitglieds.

(5) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung erfordern

eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder. Änderungen dieser

Satzung, die den Zweck betreffen, bedürfen der mehrheitlichen

Zustimmung des Vorstandes.

VI. Über die Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen, das

innerhalb von 6 Wochen nach der Mitgliederversammlung vorliegen muss und

von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist. Dieses kann den

Mitgliedern ausschließlich per Email zugestellt werden.

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§ 9 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge, die auch dann in voller Höhe

zu entrichten sind, wenn das Mitglied im Laufe des Jahres aus dem

Verein ausscheidet. Sie sind jeweils am 15.01. eines jeden Jahres im

Voraus fällig, im Gründungsjahr unmittelbar nach der Vereinsgründung. Über

die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung auf

Vorschlag des Vorstandes. Die Mitgliedsbeiträge können für ordentliche

Mitglieder und Fördermitglieder unterschiedlich festgesetzt werden.

Es können auch Ermäßigungen für arbeitslose oder in Ausbildung

befindliche Mitglieder sowie höhere Beiträge für Institutionen

beschlossen werden. Die Mitgliedsbeiträge werden per Lastschrift

eingezogen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, am Lastschriftverfahren

teilzunehmen.

(2) In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand die Mitgliedsbeiträge

ermäßigen. Die Einzelfälle sind der Mitgliederversammlung unter Angabe der

Gründe mitzuteilen.

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§ 10 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt

mit der Gründung und endet am darauf folgenden 31.12. (Rumpfgeschäftsjahr).

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§ 11 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit

einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das CBASP-Netzwerk e.V., welches es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile am Vereinsvermögen erhalten.

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